Intro

In dieser Chronik können leider nur spezielle Ereignisse erwähnt werden. Das Klubleben besteht aber aus vielen kleinen und grösseren Episoden, die schliesslich das Salz in der Suppe ausmachen. Die vielen Auftritte bei Geburtstagen, die Jodelmessen beim jährlichen Erntedankfest und den Hagelmessen, dann auch die zur Tradition gewordene "Sommer-Stubete" auf Schüttlers Ranch bilden einen wesentlichen Bestandteil des Vereinslebens. Und nicht zuletzt ist es auch die gute Kameradschaft, die dem Klub beste Voraussetzungen schafft für ein gutes Gedeihen in Zukunft.

2018

Präsident Xaver Dober gibt seinen Rücktritt bekannt, als Nachfolger kommt René Beeler. Die Jodlerreise führt uns in den Tessin, wo wir mit dem Corale Valmaggese in Ascona ein Konzert geben. Am Sonntag fahren wir auf den Monte Generoso, ein eindrückliches Erlebnis. „Gmüetlich zäme si“ heisst das Motto unseres Jodlerabends. Wie immer ein bunter Strauss an Gesang, Alphorn, Ländlermusik, Tanz, Spezielles und träfen Sketches.

2017

Beim „Eidgenössischen“ in Brig reicht es wiederum zur Bestnote. Die zwei jungen Jodlerinnen zeigen sich von der besten Seite. Beim Herbstkonzert in der Kirche tritt auch ein Tessiner-Chor auf, der „Corale Valmaggese“. Dies bringt uns einige Heimweh-Tessiner als Zuhörer. Wir sind Gast beim Adventskonzert der MG Arth.

2016

Eine 3-tägige Jodlerreise führt uns nach Garmisch, wo wir im Kursaal mit einer deutschen Blasmusik konzertieren. Der Höhepunkt ist ein Besuch auf der Zugspitze und auf dem Heimweg fahren wir noch beim Svarovski-Museum vorbei. Unsere Frauen halten sich vornehm zurück! Die Orgelchilbi findet bereits zum 10. Mal statt. An der Gewerbeausstellung in Goldau gehören wir auch zu den Stammgästen, sogar das Publikum ist ungewöhnlich ruhig. Am Jodlerabend feiern wir „Jodlerchilbi“ und verabschieden Vorjodlerin Monika Nötzli. Der „Nötzli mit de Chlötzli“ tritt um Mitternacht als Überraschungsgast auf.

2015

In Sarnen besuchen wir das „Zentralschweizerische“, auch hier reicht es zur Bestnote. Erwähnenswert ist auch der Erntedank-Gottesdienst in Küssnacht.

2014

An der GV demissioniert Heiri Hummel als Präsident. Er wird zum Ehrenpräsidenten ernannt. Sein Nachfolger heisst Xaver Dober. Wir besuchen das „Eidgenössische“ in Davos und singen am Festgottesdienst die Goldauer Jodlermesse, welche am Schweizer Fernsehen direkt übertragen wird. Welche Ehre! Daneben erzielen wir beim Vortrag auch die Note Eins. Im Sommer spielen wir eine CD ein, sie Heisst „Mi liebschti Freud“. Am Jodlerabend singen wir unter dem Mott „Mier fiired“.

2013

Die Jodlerreise führt und in die Nordwestschweiz und dann bis ins Berneroberland. Basel, Bielersee, Murten, Thunersee und Trümmelbachfälle heissen die Stationen. Alle zwei Jahre singen wir am Rig-Schwinget, so auch heuer. Das Herbstkonzert kommt zur zweiten Austragung. Die Sennenkilbi in Arth ist ein sehr feuchter und stürmischer Höhepunkt.

2012

Wir besuchen das „Zentralschweizerische“ in Lachen. Wir bekommen wiederum eine EINS. Der Jodlerabend heisst „Ab uf d’Rigi“. Stubete, Chappelifäscht und Orgelchilbi fehlen auch nicht. Wir sind Gastklub beim Jodlerabend von „Echo vom Mythen“.

2011

Wiederum singen wir die Jodlermesse an der LUGA. Zelebrant ist der bekannte Zirkuspfarrer Ernst Heller. Es wird ein „KNIE-Kind“ getauft. Unser Ehrendirigent Bruno Bürgi stirbt am 30. Mai. Die Jodlerreise führt nach Appenzell und in den süddeutschen Raum. Am Sonntag besuchen wir das Schloss Salem. Am „Eidgenössischen“ in Interlaken erreichen wir die Bestnote. Die Sommerstubete wird reaktiviert, aber auf „Schüttlers Ranch“, Bernerhöhe, wo wir bessere Konditionen erhalten. Erstmals gestalten wir ein Herbstkonzert in der Pfarrkirche Goldau. Es beginnt auch eine Zusammenarbeit mit der Musikgesellschaft MG Arth für ein Adventskonzert.

2010

Wir gestalten den Festgottesdienst an der LUGA zusammen mit den Bürgerturnern. Dann folgt die Teilnahme am „Zentralschweizerischen“ in Baar mit der Note „sehr gut“. Der Jodlerabend findet unter dem Motto „Weisch no“ statt. Die Orgelchilbi darf nicht fehlen.

2009

Die Jodlerreise führt nach Le Monêtier les Bains, Savoyen, wo wir ein Konzert analog der Orgelchilbi mit dem Organisten Peter Fröhlich geben. Die französischen Konzertbesucher zeigen sich von unseren harmonischen Klängen sehr angetan, sie fordern vier Zugaben. Neben acht Jodlermessen, darunter Sattel, Chappelifäscht ob Lauerz und Ricketschwendi, findet wieder die Orgelchilbi statt.

2008

Das Eidgenössische Jodlerfest in Luzern wird mit der Bestnote abgeschlossen. Das Vortragslied „Es Fäscht“ stammt aus der Feder unseres Dirigenten. „Es Fäscht“ ist auch der Titel des Singspiels, welches am Jodlerabend uraufgeführt wird. Geschrieben hat es unser Mitglied Stefan Beeler. Vorjodlerin Hanny Küttel verabschiedet sich Ende Jahr nach Chur.

2007

Höhepunkt des Jahres wird die Jodlerreise in den Jura, mit Überfall auf das Jurazügli. Die Orgelchilbi findet zum zweiten Mal statt und die Stubete im Rössli wird für den Klub zum finanziellen Flop. Sie wird sistiert.

2006

Der Jodlerclub ist Gast in Basel, Zug und nimmt mit Bestnote am Verbandsfest in Einsiedeln teil. Erstmals findet im Kollegi Schwyz die Orgelchilbi statt. Es soll, wie sich später herausstellt, eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Organist Peter Fröhlich werden. Am Jodlerabend wird der Einakter „Inegheit“ von Fritz Klein aufgeführt. Es gibt je eine Aufführung in Goldau und in Vitznau. An der GV wird Röbi Küttel aufgrund seiner Jodlermesse Ehrendirigent.

2005

Der Jodlerclub feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einer eigenen Jodlermesse, einem Jodlerkonzert in der Pfarrkirche Goldau und einem Bankett. Er wird dabei von den Bürgerturner Jodlern Luzern unterstützt. Im gleichen Jahr holt sich der Club die Bestnote am Eidgenössischen Jodlerfest in Aarau.

2004

Während drei Tagen geniessen die Jodler herrliche Tage im Südtirol. Im Herbst anlässlich des Jodlerabends wird noch einmal ein Singspiel aufgeführt, welches an zwei Abenden volles Haus bringt.

Singspiel "Verlobig ufem Guggerhof"

2002

Am Jodlerabend wagt der Club die Aufführung eines Singspiels. Der Eichmatt-Saal ist an zwei Abenden ausverkauft.

2001

Eine zweitägige Reise nach Locarno / Ponte Tresa-Italia war ganz nach dem Geschmack der Jodler und ihrer Frauen.

2000

Eine zweiwöchige Klubreise an die Ostküste von Kanada mit Besuchen der Städte Quebec, Toronto, Ottawa und Montreal ist ein weiterer unvergesslicher Höhepunkt.

Gemütliche Stunden im Elsass im Jahr 1997

1995

Am Zentralschweizer Jodlerfest zieht der Jodlerclub mit einem Modell des Rigibahn-Wagens Nr. 35 durch Brunnen. Ein Gesamtchor mit den Jodlerfreunden aus Oberarth verschönert das 100-jährige Jubiläum des Schwingerverbands am Rigi.

1994

Die neue Tracht wird mit einer eindrücklichen Jodlermesse festlich eingeweiht. Am Herbstkonzert waltet Dirigent Bruno Bürgi nach 36 Jahren zum letzten Mal seines Amtes und wird zum Ehrendirigent ernannt. Der Dirigentenstab wird von Röbi Küttel übernommen.

1993

Es wird die Anschaffung einer neuen Uniform beschlossen. Im gleichen Jahr verewigt sich der Klub mit der Kapelle "Echo vom Vitznauerstock" erstmals auf einer CD.

Auf Isola Comancina geht 1993 die Post ab

1992

Die Jodler machen einen Ausflug ins Zillertal. Das Probelokal wird vom alten Schulhaus via Werkstätte der SBB ins Zimmer der Frauen- und Müttergemeinschaft im Pfarreizentrum verlegt.

1991

Die Clubreise nach Argentinien und Brasilien ist für die Jodler unvergesslich. Neben gelungenen Auftritten wird ausgiebig Caipirinha zugesprochen und anderntags dafür heftig gelitten. Zurück in der Schweiz veranstalten die Reiseteilnehmer für die Schweizer-Schule ein Benefizkonzert in Uster.

1989

Der Club reist nach Rüdesheim. Der Jodlerabend ist im Protokoll wie folgt beschrieben: "Hauptprobe vom Mittwoch miserabel, Nachmittagsaufführung vom Samstag unbefriedigend, Abendunterhaltung bestens gelungen."

1987

Eine Reise ins Burgund ist für einige eine schöne, aber weinselige Angelegenheit. Jodlermessen bei verschiedensten Gelegenheiten und Orten machen die Jodler zu recht frommen Gesellen.

1980

Der 50. Geburtstaag des Clubs wird mit dem Jodlerklub "Männertreu" Oberarth gefeiert. Erstmals wird die Jodlermesse von Jost Marty gesungen. Dieser ist trotz der überzähligen halben Strophe beim Sanktus begeistert. Da kein Jodler den Kopf schüttelt, bemerkt kaum jemand den Fehler.

Der Jodlerclub im Jubiläumsjahr

1977

Der Club wird wieder nach Bad Krozingen eingeladen. Das Kurkonzert ist ein voller Erfolg, "Holztrompeter" Paul Imlig aus Oberarth gibt einige Anekdoten in urschweizerischem, gut verständlichem, Hochdeutsch zum Besten.

1976

Der erneuerte Vorstand fährt mit den Jodlern für vier Tage nach Amsterdam.

1975

Der Klub gastiert in Bad Krozingen in Süddeutschland. Gemäss der Lokalpresse imponierte das Blasen auf der vier Meter langen Holztrompete mit abgebogenem Schallbecher. Der Club nimmt ferner an diversen Anlässen zum 100-Jahr-Jubiläum der Arth-Rigi Bahn teil.

1973

Der Klub präsentiert sich erstmals in neuer Kluft.

1972

Die Teilnahme am Eidgenössischen Jodlerfest wäre bei entsprechender Klassierung zu einem Fiasko geworden, wenn das Fest nicht ausnahmsweise ohne Bewertung durchgeführt worden wäre.

1971

Im Restaurant Eisenbahn wird ein Bockabend durchgeführt, der finanzielle Erfolg basiert weitgehend auf dem finanziellen Einsatz der Jodler.

Die Jodler auf einem Ausflug im Jahr 1971

1967

Vor dem Zentralschweizer Jodlerfest geht man noch auf die Jodlerreise ins Bisisthal, da "man nachher doch kein Geld mehr habe."

1966

Die Teilnahme am Eidgenössischen Jodlerfest wird ein Grosserfolg. Prbleme gibt es beim Festumzug. Ein Berner Sennenhund sollte mit einem Wägeli vor dem Club vorangehen. Das mit Alprosen reichlich geschmückte Fahrzeug wird von Bähnlern zwecks Verschönerung der eigenen Hüte geplündert.

1965

Am Zentralschweizer Jodlerfest jodelt erstmals Miggi Baumann-Heinzer, eine stets scherzhafte und wortgewaltige ex-Muotathalerin. An der GV wird der Kauf von "neuen Tschöpli" beschlossen. Als zusätzlicher Jodler wird Kamer Johann begrüsst.

1963

An der GV wird dem Dirigenten eine Küchenuhr überreicht (anstelle der von ihm geschenkten Gage), "damit er wisse, wann er zur Probe aufbrechen müsse, um nicht zu spät zu kommen."

1960

Die Jodlerreise führt nach Engelberg. Das Hotel offeriert ein feines Zmittag für 6 Franken 50. Gewitzigt durch frühere Vorkommnisse bezahlt man dem Hotelier einen Franken zusätzlich, um garantiert genug zu essen zu bekommen.

1956

Der Auftritt am Zentralschweizer Jodlerfest gelingt nicht nach Wunsch. Die Schuld wird seuchenpolizeilichen Massnahmen bei der Probenarbeit gegeben. An der Generalversammlung werden die Jodler ersucht, auf der Bühne nicht den Kopf zu schütteln, wenn etwas nicht ganz klappe!

1955

Der Club wird 25-jährig. Am Jubiläumsabend wird das vom Dirigenten Josef Müller zum Jubiläum komponierte "De Rigiälpler" uraufgeführt. Am 5. Juli besucht der Lord-Mayor von London Sir Howard die Rigi und der Klub darf dem hohen Gast im Berghaus Rigi-Staffel flotte Jodellieder vortragen.

Der Jodlerclub & Lord-Mayor von London

1952

Die Teilnahme am Eidg. Jodlerfest wird abgelehnt, da der Festkartenpreis von 25 Franken zu hoch empfunden wird.

1951

Am Zentralschweizer Jodlerfest bemängeln die Goldauer an der Fest-Köchin die ungenügende Grösse der Kochtöpfe. Im gleichen Jahr fällt der traditionelle Sau-Jasset beinahe der Maul- und Klauenseuche zum Opfer. Doch die gesunde Sau war frühzeitig geschlachtet worden.

1948

Der Club fährt auf die Klewenalp. Ein prächtiger Tag, doch mangels Reservation müsste man lange auf die Bergfahrt warten. Daher wird in Beckenried gespiesen. Die Portionen fallen bei happigem Preis mager aus. Die Jodler suchen ihr Heil in der benachbarten Beiz bei einer grossen Portion Alpkäse.

1945

Nach Kriegsende werden die Absenzen wegen Militärdienst spärlicher. Die Tradition der Jodelkonzerte wird wieder aufgenommen, auch mit dem Handharmonikaklub einigt man sich wieder auf gemeinsame Auftritte.

1939 - 1945

Wegen dem Krieg ist ein geregelter Probenbetrieb nicht möglich. Man versucht, das Vereinsschifflein in Fahrt zu halten. Mitte 1943 gibt man sich wieder einen Ruck, der Klub wird in "Jodelklub am Rigi" umbenannt und Miggi Gerig-Kyd als Jodlerin willkommen geheissen.

1934

Am Zentralschweizer Jodlerfest erntet man "nicht alles Lob". Der Club ist recht aktiv. Gesellschaftlich hat man sich gut integriert. Man nimmt am Tierparkfest und am Konzert des Handharmonikaklubs teil. Daneben wird ein Schwynigs-Preisjassen und ein Gartenkonzert im Alpenblick durchgeführt.

Am Eidg. Jodlerfest 1933 in Interlaken

1932

Am Zentralschweizer Jodlerfest in Einsiedeln wird der Klub für den harmonischen Chorklang gerühmt. Zum Jodel wird bemängelt, dass er nur von zwei Sängern bewältigt wurde.

1931

Die Beschaffung des Kostüms macht etwas Bauchweh. Für die Kosten werden 100 unverzinsliche Anteilscheine zu 5 Franken herausgegeben, "zu tilgen in den nächsten 10 Jahren durch Auslosung."

1930

Zehn begeisterte Sänger gründen am 10. Dezember im Restaurant Bauernhof den Jodelclub "Rigiklänge" Goldau. Das Eintrittsgeld beträgt 3 Franken. Das Abschlusslied verhilft dem Klub bereits zu ersten Passivmitgliedern.

Die Gründerväter des Clubs